Einzigartige Gartenlust in der Normandie

Gartenkultur & Sammlerleidenschaft gepaart mit historischem Erbe & Kulinarik

Alle Reisen mit Karl Ploberger, liebevoll "Plo"  genannt, sind etwas Besonderes! In der Normandie, eine Region, geprägt vom milden Atlantik-Klima, geformt aus abwechslungsreicher Geschichte, lässt sich das noch steigern: Die Symbiose aus tief verwurzelter Gartenkultur, außergewöhnlicher Pflanzenvielfalt und Liebe zum Guten Essen bereitet Menschen, die offen für das Schöne und Persönliche sind, berührende Stunden. Wir besuchen einzigartige Sammlergärten, Schlösser und Gärten mit großer Geschichte, die bis zu Ludwig den XVI zurückreichen, sowie den schönsten Garten Frankreichs 2024 und vieles mehr. Zurückbleiben wird auch die Erinnerung an die abwechslungsreiche Landschaft, herausragende Gartenanlagen, die ein einzigartiges Ziel für Menschen sind, die sich intensiv mit Gartenbau und Botanik beschäftigen bzw. Inspiration und fachlichen Austausch suchen.
Reisecode: ZBFFN

Unterbringung

Das **** Hotel Radisson Blu Rouen Centre ist sehr zentral nur etwa 15 Minuten von der berühmten Kathedrale entfernt gelegen. Es verfügt neben einer Bar über ein Restaurant, ein Fitnesscenter sowie gratis Wlan. Die Zimmer sind mit Klimaanlage, Sat-TV, Safe und Fön ausgestattet.
1.Tag: Anreise - erste Gärten in der Normandie
04.06.: Mit dem Frühflug geht es am Feiertag (Christi Himmelfahrt) von Wien-Schwechat nach Paris Charles de Gaulle. Dort erwartet uns bereits die beliebte Reiseleiterin Gabriela Böhm. Erste Station unserer Garten-Entdeckungsreise ist der Jardin d'Angélique, bereits mitten in der Normandie gelegen. Ein Garten voll emotionaler Geschichte: Als Erinnerung an ihre mit 18 Jahren verstorbene Tochter hat die heutige Besitzerin rund um ihr Haus einen Garten voller Blüten angelegt. Die Schwester der Verstorben hilft heute im Garten mit und bereitet für uns ein köstliches Déjeuner. Dazu ein erstes Gläschen Cidre, Kaffee und Wasser. Danach ist unser Ziel die Stadt Rouen, wo wir am späteren Nachmittag den Jardin des plantes, den Botanischen Garten, besuchen. Die acht Hektar große grüne Lunge der Stadt aus dem Jahr 1840 liegt am Südufer der Seine und ist bekannt für umfassende Sammlungen: neben einer der größten Cistrosen-Sammlungen und nationaler Fuchsien-Kollektionen sind zahlreiche tropische Pflanzen sowie ein Chinesischer Garten zu finden. Anschließend beziehen wir für die nächsten Tage unser Quartier im **** Hotel Radisson Blu im Zentrum der Stadt. Am Abend erwartet uns Im Hotel ein gemeinsames Abendessen.

2. Tag: Gärten mit großer Geschichte

05.06.: Wir starten früh und fahren westwärts in den Garten Vasterival, der von "Prinzessin Greta Sturdza"  angelegt wurde. Im Laufe ihres 95-jährigen Lebens hat die bekannte Gartenliebhaberin ein botanisches Paradies geschaffen, das seit ihrem Tod vor 17 Jahren von ihrer Familie und vier Gärtnern weitergeführt wird. 6.000 Pflanzen wachsen im 12 Hektar großen Landschaftsgarten. Das Eindrucksvolle: beinahe alle Bäume, Sträucher und Stauden waren Geschenke oder Tauschobjekte von Freunden und wurden aus kleinen Jungpflanzen großgezogen. So sehr die Sammelleidenschaft dominierte, die Gestaltung war ihr ein großes Anliegen. Wir durchwandern eine Gartenlandschaft, die immer wieder neue Blickachsen öffnet. Besonders wichtig war ihr, dass ein Garten rund ums Jahr attraktiv ist. Wenn wir den Garten besuchen, werden vermutlich die vielen unterschiedlichen Blumen-Hartriegel blühen. Eindrucksvoll auch die Ahorn-Sammlung - diese Pflanzen werden uns weiterhin auf der gesamten Reise begleiten.
Ein paar Kilometer im Inland besuchen wir das Schloss Miromesnil des ehemaligen Justizministers unter Ludwig dem XVI - übrigens dort, wo der berühmte Literat Guy de Maupassant geboren wurde. Das Herzstück des riesigen Parks ist der ummauerte Gemüsegarten, der von der Großmutter der heutigen Besitzerin am Ende der 30er Jahre wieder errichtet wurde; bereits 400 Jahre lang war für die Bewohner Gemüse gezogen worden. Ein besonderer Blickpunkt ist die 300 Jahre alte Zeder, die mit ihren 40 Metern Höhe Haus und Garten dominiert. Wir genießen hier ein Mittagsessen mit den "Früchten"  des Gartens sowie Köstlichkeiten aus der Normandie. Da darf auch ein Cidre, das Nationalgetränk der Normandie, nicht fehlen. Kaffee und Wasser gibt's obendrein.
Den Abschluss des Tages bildet der Besuch des Gartens Bois de Moutiers. Er hat eine große Geschichte: das bekannte Garten "Duo"  der britischen Arts &Crafts-Bewegung, Gertrude Jekyll und der Architekt Sir Edwin Lutyen, haben im Jahr 1899 Haus und Grundstücke gestaltet. Dank des Engagements der jetzigen Besitzer wurde 2020 die gesamte Anlage im Originalstil revitalisiert. Schon beim Betreten des Gartens hat man das Gefühl in England zu sein, das auch tatsächlich nur einen Sprung über dem Ärmelkanal entfernt ist. Wir werden gemeinsam durch den privaten Garten geführt. Dass die Normandie am Meer liegt, erleben wir gleich danach. Wir besuchen eines der schönsten Dörfer Frankreichs: "Veules-les-Roses" . Dort sehen wir die eindrucksvollen Kreidefelsen der normannischen Alabaster Küste. Zeit zur eigenen Verfügung den Ort und Strand zu erkunden. Danach geht es zurück nach Rouen; freie Abendgestaltung.

3. Tag: Gärten voller Sammlerleidenschaft

06.06.: Die Pflanzenvielfalt in der Normandie ist bemerkenswert: Neben den charakteristischen Hortensien, gedeihen auch Rhododendren, Azaleen, Kamelien, Magnolien und zahlreiche andere Gehölze. Das spürt man hautnah in den Gärten voller Sammlerleidenschaft, die wir heute besuchen.
Erste Station ist der Jardin Valerianes, benannt nach den Töchtern der Besitzer. Auf 10.000 Quadratmetern wurden rechts und links der Dorfstraße Pflanzensammlungen der Superklasse in zwei Gärten angelegt. Der Profigärtner, der seit seiner Pensionierung vor zehn Jahren nur noch daheim gärtnert, ist für die Pflanzenauswahl zuständig, seine Frau für das Design. Beide betreuen die Anlage ohne Hilfe. Sie haben auch alle Wege und Mauern selbst errichtet. Beim Wandern durch die verschlungenen Wege eröffnet sich die ungeheure Vielfalt der Pflanzenwelt wie bei einem botanischen Lexikon. Die seltensten Gehölze sind hier zu finden: Ob Monsterkastanie, winterharte Scheffleras, außergewöhnliche Birken, Ahorne und Hortensien, alles neben hunderten anderen Raritäten.
Wir bleiben im Superlativ, denn der nächste Garten Jardin Mesnil übertrifft alle Erwartungen. Nicht weniger als 511 unterschiedliche Ahorne hat das Besitzerehepaar in den letzten 40 Jahren gesammelt. Begonnen hat die Liebe zu diesem Gehölz mit einer einzigen Pflanze, die sie von ihrem Mann zum Muttertag geschenkt bekommen hat. 2024 wurde der Garten als "der Schönste Frankreichs"  ausgezeichnet. Neben den Ahornen sind im Arboretum noch viele andere Gehölze zu sehen. Das eindrucksvollste: jede Pflanze ist exakt mit großen Namensschildern gekennzeichnet, so dass auch die Außergewöhnlichsten keine Unbekannten bleiben. Die Dame des Hauses wird uns zum Abschluss ein köstliches 2-gängiges Mittagessen servieren. Auch das bereitet sie mit viel Liebe zu. Dazu wird Aperitif, Wein, Wasser und Kaffee gereicht.
Noch ein weiterer Sammlergarten steht an diesem Tag am Programm: Le Jardin Agapanthe. Der Besitzer, ein Landschaftsarchitekt, hat auf 9.000 Quadratmetern in den letzten 25 Jahren seine Liebe zu Schmucklilien zum dominierenden Gartengestaltungselement gemacht. Aber auch viele andere Pflanzen, vor allem herrliche Wassergarten-Elemente, beeindrucken in dieser Anlage. Das Außergewöhnliche: es gibt keinen Rasen, dafür viele unterschiedliche Bodenbeläge und geschnittene Gehölze, die den Garten zu einem Unikat werden lassen.
Nach der Rückkehr ins Hotel treffen wir uns zu einem gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt von Rouen, sehen dabei den Uhrturm - "Le Gros-Horloge"  aus dem 16. Jh., die den Reichtum der ehemaligen Wollweberstadt bezeugt. Das höchste Kirchengebäude Frankreichs, die gotische Kathedrale Notre Dame, beeindruckt durch ihre Größe. Bevor wir am "Alten Markt"  ein typisch normannisches Restaurant besuchen, gehen wir an der Kirche zu Ehren der französischen Nationalheldin Jean d'Arc vorbei. Dann heißt es Schlemmen wie Gott in Frankreich! Danach tut ein Verdauungsspaziergang zurück zum nahegelegenen Hotel gut.

4. Tag: Monets Giverny - Rückreise

07.06.: Am Vormittag ist geplant, dass wir den wohl berühmtesten Garten der Region besuchen: Giverny - den Garten von Claude Monet (angefragt). Diesen vielbesuchten Publikumsmagneten wollen wir im Rahmen einer Führung besichtigen. Im Anschluss statten wir dem Museum der Impressionisten, das 2026, im Jahr des 150. Todestags des Malers, 30 Originalgemälde des Meisters ausstellen wird, einen Besuch ab. Das gemeinsame Mittagessen in Giverny, wo wir uns noch einmal die Geschmäcker der Normandie auf der Zunge zergehen lassen, bildet den Abschluss unseres Reiseprogramms. Anschließend geht es zum Flughafen Charles de Gaulle, wo wir mit dem Abendflug von Austrian Airlines nach Wien zurückfliegen.

Unsere Leistungen

  • Linienflüge mit Austrian Airlines Wien - Paris & retour, Economy, 20 kg Freigepäck
  • Flughafengebühren im Wert von€ 86,-/veränderlich (Stand Juli 2025)
  • Transfers & Rundfahrten im Komfortbus
  • 3x Nächtigung/Frühstück im **** Hotel Radisson Blu Rouen Centre
  • 1x Abendessen im Hotel
  • 1x Normannisches Abendessen im Restaurant in Rouen
  • 1x Mittagessen in Giverny
  • 3x Regionale Mittagessen in den Gärten
  • Eintrittsgebühren und Führungen in den Gärten lt. Programm
  • Fachreiseleitung durch TV-Biogärtner Karl Ploberger und Gabriele Böhm


Nicht inkludiert:

Persönliche Ausgaben, Getränke zu den Mahlzeiten (wenn nicht genannt), Storno- und Reiseversicherung  

Rasche Anmeldung notwendig! Programmänderungen vorbehalten.

 

Preisstand: Juli 2025

 

Zustiege

  • Wien Schwechat, Flughafen Wien

Informationen, Einreise- und Gesundheits­bestimmungen

Reisekalender

  • Frei Buchbar
  • Wenigbuchbar begrenztes Kontingent
  • Anfrage Auf Anfrage
  • Buchungsstop Nicht buchbar/Ausgebucht
  • Abgereist Abgereist/Vergangen
Juni 2026
Buchungsstop Do, 04.06. 4 Tage
Einzigartige Gartenlust in der Normandie Do, 04.06. (4 Tage) ab 2.499,- € Nicht Buchbar
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